Posts mit dem Label Logodesign werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Logodesign werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 12. November 2011

Übungsaufgabe Logodesign

Aufgabe:
Schritt 1) 3 bekannte Wortmarken suchen

Schritt 2) Das eigene Signet/Logo im Stil dieser Marke(n) scribbeln.

Schritt 3) Farben, Schrift oder (Grund-)Format der Scribbles so verändern,
dass das Zeichen danach besser zum eigenen Image (Projekt) passt.

Schritt 4) Semiotische Analyse/n der Scribbles und Auswahl
des am besten passenden Zeichens.

Schritt 5) Scribbles ansprechend auf DINA3-Karton (für Mappe) anordnen und
zusammen mit der Analyse abgeben.

(Schritt 4 und 5 als "Besondere Lernleistung")

Beispiel:

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Nomen est Omen

Zitat aus dem Blog "Zeichen des Marktes":

"Namen für Marken und Produkte werden entwickelt, um in der Zielgruppe Assoziationen und Erwartungshaltungen zu wecken. Sie bilden eine Reduktion der Attribute in codierter Form und tragen damit auch zum Image bei. Wichtig ist demnach, dass (nicht nur) die Zielgruppe den Namen richtig decodiert und versteht.

Man kann Marken- und Produktnamen in mehrere Kategorien einteilen:

  1. Übernahmen aus dem natürlichen Sprachbestand, lexikalische Übernahmen, geografische oder auch Personennamen: z.B. Seat Ibiza, Citroen C3 Picasso, Vöslauer Balance, Brunch, Die leichte Muh, Dreh & Drink, Claro, Clever, Magnum, Eskimo, iglo, Kuchenmeister, Waldquelle etc.
  2. Eigennamen: z.B. Melitta, Fürst Metternich, Mercedes etc.
  3. Buchstabenfolgen, Initialen, Zahlen: z.B. BMW, BMW 1er, Audi A3, VW, IBM etc.
  4. Verfremdete oder abgewandelte Formen: z.B. Ford Ka, Optiwell, Activia, Cremefine, Bio.k, Tassimo, Frosta etc.
  5. Kunstwörter mit starker Verfremdung, Neologismen: z.B. Nissan Qashqai, Froop, Pampers, Milka, Soletti, Labello etc.

Künstlich kreierte Marken- oder Produktnamen

Die fünfte Kategorie ist spannend, da der ihnen zugrunde liegende semantische bzw. symbolische Wert durch die phonetischen Attribute übertragen wird. Sie generieren neue sprachliche Symbole. Studien belegen, dass Buchstaben und deren Kombinationen unterschiedliche Konnotationen bezüglich Größe, Form, Helligkeit und Gesamteindruck eines Objektes erzeugen. Die Buchstaben <a> und <o> symbolisieren Tiefe und Größe, <i> hingegen ruft die Vorstellung von kleinen Dingen hervor. Bei den Konsonanten unterscheidet man weichklingende, stimmhafte Laute wie <d>, <l>, <m>, <n>, <w> und harte, stimmlose Laute wie <f>, <k>, <r>, <t>, <p>. Die weichen Konsonanten wecken Assoziationen von Harmonie, Weichheit, Sanftheit und auch Weiblichkeit während die harten Konsonanten mit Härte, Dynamik, Elan, Kraft und Männlichkeit in Verbindung stehen.
Die Namenskreationen sollen motivieren, stimulieren und sympathisch sein. ..."

Mittwoch, 10. August 2011

Logo Design Diskurs


Eine interessante Diskussion rund um das Thema "Logo Design" entspinnt sich aktuell auf dem Blog des Design Tagebuchs von Achim Schaffrina.

Wer schreibt seine Meinung dazu?

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Logodesign Portal

Über die Adresse http://www.designguide.at/ sind zahlreiche informative Seiten rund um das Thema Logodesign zu finden. Sie orientieren sich inhaltlich und in der Struktur an dem Buch "Logodesign" von Sabine Hamann, das ich auch zur Unterrichtsvorbereitung verwende.

Neben einer umfangreichen Logogalerie (allerdings leider meist ohne "semiotische Analysen") gibt es auch eine Checkliste zur Beurteilung von Logoentwürfen und vieles mehr...

... wie die nette kleine Erfolgsgeschichte des NIKE-Logos.

(! Das Kapitel 10-Technischer Hintergrund mit Angaben über Dateiformate ist allerdings größtenteils veraltet bzw. unvollständig).

Mittwoch, 1. Dezember 2010


Das Geheimnis gelungener, ansprechender, lebendiger Gestaltung
liegt darin, ein Gleichgewicht aus ordnenden Strukturen und kontrastierenden, gegensätzlichen Form- und Bildelementen zu schaffen.


                                                                 
Sowohl Ordnungsstrukturen als auch Kontraste lassen sich überlagern.
Ein Formelement (Punkt, Linie, Fläche) kann also z.B. gleichzeitig symmetrisch zu einem anderen angeordnet sein, einen Schwerpunkt bilden und
Bestandteil eines Rasters sein.
Gleichzeitig kann es in Beziehung zu anderen Formelementen verschiedene Gegensätzlichkeiten aufweisen, also z.B. rund und klein und vielzählig sein im Gegensatz zu einem anderen, welches eckig, groß und einzeln vorhanden ist.

Je nach Wirkungsabsicht kann ich während des Gestaltungsprozesses einmal mehr „Ordnung“ hinzufügen oder mit weiteren „Kontrasten“ die Spannung erhöhen, so lange bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin:

In einer Balance aus Ordnung und Kontrasten.

Dienstag, 26. Oktober 2010

LOGO III: Konzipiere Logos

Auf Seiten wie z.B. http://www.meinstartup.com/ finden sich viele ungewöhnliche, umsetzbare Geschäftsideen... suchen Sie eine Ihnen passende Geschäftsidee aus.
1) Halten Sie die Leistungen (möglichst konkrete!) des Unternehmens in Stichworten fest.
2) Führen Sie ein "Brainstorming" durch, um die Haltung des Unternehmens zu klären. Berücksichtigen Sie dabei sowohl Ihre eigenen Werte als auch die Ihrer anvisierten Zielgruppe (Sinusmilieus!) und deren Bedürfnisse.
3)Skizzieren Sie ein die Leistungen und Haltung visualisierendes Logo.
Verwenden Sie hierfür bei Bedarf verschiedene Kreativitätstechniken (wie im Posting "Synektik" beschriebenen).
Erstellen Sie 2-3 Alternativen als Scribbles. Verwenden Sie passende geometrische Formen, archetypische Muster, Farben, Symmetrien... usw.
4) Kritisieren Sie gegenseitig Ihre Entwürfe mit Hilfe einer Semiotischen Analyse.

Samstag, 16. Oktober 2010

LOGO II: (Semiotische) Analyse von Logos

Neben einer intuitiven Vorgehensweise zur Gestaltung von Logos (Markenauftritten) macht es Sinn, systematisch vorzugehen. Die Semiotik bietet uns das Werkzeug "Semiotische Analyse", mit dessen Hilfe wir vorhandene Logos (Markenzeichen) entschlüsseln können. Gleichzeitig erarbeiten wir damit die Kenntnisse und Fähigkeiten, selbst solche Zeichen gestalten zu können.
Die Semiotische Analyse untersucht Zeichen z.B. so:
Syntaktische Merkmale:
>>Formen und Formbezüge
(Grundformen, Ordnungsprinzipien wie z.B. Symmetrien, Gruppen, Zentren, Fraktale...)
>>Archetypen, Urzeichen, Geometrische Grundformen, Richtungen...
>>Farbe(n) und Farbbezüge: Farbton, Helligkeit, Sättigung, Harmonien, Kontraste...
>>Schrift: Schriftart, Größe, Auszeichnungen...
Semantische Merkmale:
>>Sachinhalte, Bilder, Visuelle Muster
>>Kontext
>>Sigmatische Bezüge(Icon, Index, und/oder Symbol)
Pragmatische Merkmale
>>Wirkungsabsicht
>>Ggf. Auswertung von Umfragen, Tests...

Tipp: Der Blog "Zeichen des Marktes" bietet interessante kurze Artikel zum Thema Markenanalyse und Semiotik.

Freitag, 15. Oktober 2010

LOGO II: Finde Logos

Die Seite http://seeklogo.com/ bietet in einer Logo-Suchmaschine jede Menge Logos in alphabetisch geordneten Listen. Für die meisten wird ein download als Illustrator- oder EPS-Datei angeboten.

Sonntag, 10. Oktober 2010

LOGO I: Verstehe Logos - Archetypen, Urzeichen und Symbole

Auf Elfenbein- und Keramikskulpturen bzw. Gefäßen aus der Zeit um und vor 5000 vuZ finden sich häufig oben dargestellete Zeichen. Ihre Bedeutung ist heute nicht mehr mit Sicherheit nachvollziehbar. Dennoch lassen sich Sinnzusammenhänge herstellen, betrachtet man die Objekte in Beziehung zu ihrem Umfeld (z.B. dem Fundort und Alter). Die Forschungen der Archäologin Marija Gimbutas werden in einem Film (--> youtube, "signs out of time") . Die Grafik oben stammt von:  DIESEM BLOG.

Montag, 4. Oktober 2010